Du bist anders – ich auch

Wenn du hier auf meiner Seite gelandet bist, bist du sehr wahrscheinlich hochsensibel und/oder hochsensitiv. Was genau diese Begriffe bedeuten, kannst du hier nachlesen.

So oft haben wir in unserer Kindheit gehört: Sei nicht so empfindlich, stelle dich nicht so an, was du schon wieder hast. Und mit jedem Blick hat uns unser Umfeld zu verstehen gegeben, dass wir anders sind.

Wir haben nicht heineingepasst in eine Welt, in der das Außen wichtiger ist als das Innen, in der es nicht darum geht, wie du dich fühlst, sondern nur, dass du dich genauso verhältst wie alle anderen.

Und immer und immer wieder haben wir unser Bestes gegeben, um uns anzupassen, aber es schien nie genug. Wir sind sogar soweit gegangen, dass wir gar nicht mehr wussten, wer oder was wir selbst sind.

Kommt dir das bekannt vor?

Ja, es ist wichtig, erst einmal alle Gefühle, die wir damals nicht fühlen konnten, weil wir Kinder waren, jetzt da sein zu lassen.

Es ist okay, wütend zu sein, enttäuscht und traurig, sich verletzt und betrogen zu fühlen.

Denn nur wenn wir diese Gefühle, die wir so lange in uns verschlossen haben, zulassen, können sie sich lösen und wir sind bereit für den nächsten Schritt.

Einen Schritt hin zu uns selbst. Einen Schritt zu mehr Liebe für uns selbst. Einen Schritt für mehr Verständnis, was hier eigentlich los ist.

 

Wissenschaft und Spiritualität

Wir leben in einer Zeit, in der sich Wissenschaft und Spiritualität die Hand reichen.

Mittlerweile kann die Wissenschaft bestätigen, was Weisheitslehrer schon vor Tausenden von Jahren wussten:

Wir sind alle eins. Das ganze Universum besteht aus Energie. Diese Energie ist Liebe. Bedingungslose Liebe.

 

Was hat das nun mit Hochsensiblität oder Hochsensitivität zu tun?

Meiner Meinung nach alles. Als du dich vor vielen Äonen von Zeiten dazu entschlossen hast, ein Abenteuer hier auf dieser Erde zu beginnen, hast du noch genau gewusst, wer bzw. was du bist.

Reine Liebe, reines Licht.

Nichts konnte dich zurückhalten, dich Hals über Kopf in dieses Wagnis zu stürzen.

Doch als du erst mal hier auf der Erde gelandet bist, hast du einfach vergessen, wer du bist. Du hast begonnen, dich mehr und mehr mit deinem menschlichen Selbst zu identifizieren und dein göttliches Selbst zu vergessen. Das hat dir ermöglicht, hier auf der Erde Erfahrungen zu machen, die sonst nicht möglich gewesen wären.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir im Grunde genommen alle gleich sind. Wir kommen aus der Einheit. Dort waren wir sozusagen alle hochsensibel und hochsensitiv.

Du hattest einen guten Grund, deine Feinfühligkeit gleich von Anfang an in diesem Leben offen zu legen. Genauso wie jemand, der sich vielleicht selbst nicht als hochsensibel bezeichnen würde, einen triftigen Grund hatte, das nicht zu tun.

 

Unterschiede vs. Gemeinsamkeiten

Oft bleiben wir an der Stelle stehen, wo wir uns auf unsere Unterschiede konzentrieren. Wir denken dann, das ist halt so, das kann ich nicht ändern und fühlen uns schuldig oder geben anderen die Schuld.

So manövrieren wir uns selbst in eine Sackgasse, in der es nicht weitergeht.

Wie wäre es, wenn wir unseren Blick mehr auf unsere Gemeinsamkeiten richten und unser „Anderssein“ als das sehen, was es ist. Eine Variante, eine menschliche Erfahrung zu machen, nicht mehr und nicht weniger.

So wie du vielleicht blond bist und ein anderer dunkelhaarig. So wie du eine Frau bist und es auch Männer gibt.

Denn es tut weh, nur die Unterschiede zu sehen, ganz einfach, weil es nicht der Wahrheit entspricht.

Was wäre, wenn der Schmerz in deinem Inneren da wäre, um dich an deine Wahrheit zu erinnern?

 

Der nächte Schritt: Selbstliebe

Aus dem Schuldsystem auszusteigen, gelingt meiner Meinung nach nur, wenn man sich selbst liebt und annimmt.

Denn wenn du dich selbst liebst, tut es nicht mehr weh, wenn jemand anders dich nicht versteht.

Dann kannst du es einfach so akzeptieren, wie es ist. Es hat nichts mit dir zu tun.

Die Frage, die ich mir immer stelle, wenn es schwierig wird, lautet: „Würde dieses Problem existieren, wenn ich mich selbst bedingungslos lieben würde?“

Und die Antwort lautet immer: „Nein.“

 

Schritt für Schritt

Das sind meine 4 Schritte auf meinem Weg:

1. Erkenne, dass du hochsensibel bist, dass es aber noch viele andere gibt, die genauso sind

2. Öffne dein Herz für dich und deine Gefühle

3. Werde ein Meister der Selbstliebe, steh zu dir und zeige dich

4. Erinnere dich an dein wahres Sein

Dies ist kein starres System, sondern eher ein Versuch, die wichtigsten Punkte auf meinem Weg herauszukristallisieren. Diese Punkte gehen nahtlos ineinander über, ohne bestimmte Reiheinfolge und unterstützen sich gegenseitig.

 

Im Grunde genommen sind wir alle „anders“. Und das finde ich wirklich wunderbar!

 

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